Willkommen bei Trödelelse Jenny Gehb

Trödelelse Blog 

17.08.2022

Entscheidungen - Warum sie oft so schwer fallen!

Liebe Trödelelse Freunde,

willkommen zum neuen Blogbeitrag.

Heute mit dem spannenden Thema: Entscheidungen - Warum sie oft so schwer fallen!

Klingt doch gut oder?! Wie immer wünsche ich Euch gute Unterhaltung und freue mich auf Eure Nachrichten oder Kommentare.

Damit, das Ganze hier nicht in einem 400 Seiten Roman endet werde ich mich natürlich nur auf Entscheidungen im Bereich Sachen (Hausrat) beschränken, ich bitte um Verständnis. Sollte Bedarf bestehen, das Thema zu vertiefen meldet Euch bitte.

Wo also am Besten anfangen? Die Entscheidung für oder gegen einen Gegenstand fällt jeder von uns aus individuellen Gründen. Entweder es ist ein Erinnerungsstück an eine geliebte Person, ein Stück Geschichte, was unbedingt aufgehoben werden muss, ein Glücksbringer, ein Geschenk oder einfach etwas was selbst gekauft wurde.

Nun kommen und gehen im Laufe der Zeit viele Dinge in unser Leben. Lebten wir als Kinder und Jugendliche noch zu Hause, wo bereits alles eingerichtet war, starten wir mit dem heranwachsenden Alter oft in das Abenteuer Erste Wohnung oder WG. Da das Budget nicht immer so groß ausfällt, wie die persönlichen Wünsche, fällt nicht jede Erste Bleibe in die Kategorie “wie im Einrichtungshaus”. Und so gesellen sich erfahrungsgemäß gerade in der ersten Wohnung bunte Mischungen aus “gekauft, geschenkt, gesammelt und DIY - Möbel und Deko”. Diese Variationen werden nach und nach durch bessere ersetzt und spätestens beim ersten Umzug steht für viele dieser kleinen großen Schätze das Leben auf dem Spiel.

Es mangelt an Möglichkeiten, eine Entscheidung muss her.

Mit gemischten Gefühlen werden gestern noch geschätzte Sachen auf den Müll geworfen oder dem Nachmieter hinterlassen. Wenn noch genug Zeit ist wird ein Aufruf zu verschenken oder günstig abzugeben gestartet, welcher leider nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Mangelt es doch öfters als gedacht den potentiellen Interessenten an Kapazitäten oder Transportmitteln.

Ist dieser Umzug erst einmal geschafft und die Last der Entscheidung von den Schultern abgefallen, lebt es sich ganz entzückend im neuen Zuhause.

Da Leben Veränderung heißt wird natürlich auch dieser Friede nicht der Ewige sein. So kommt es zu neuen Herausforderungen. Wohin mit dem vererbten Dingen aus dem Familienkreis, den Deko Geschenken von Freunden oder Kollegen, den selbstgebastelten Werten der Kinder, der Nichten oder Nachbarn. Wohin mit der Kochbuchsammlung, den Konsolenspielen, der Zeitschriftensammlung oder den Sammeltassen? Gibt es Platz, kein Problem. Gibt es keinen, wird es eng.

Kann der möglicherweise mit im Haushalts lebende Partner(die Partnerin) diese Leidenschaft, des Aufbewahrens verstehen und lebt möglicherweise genauso, ist es zwar harmonischer aber das Platzangebot wird noch kleiner.

Bevor sich nun die Seele aus dem Leib gebrüllt wird, wessen Sachen mehr Platz einnehmen, sucht sich der planende Erdenbürger lieber gleich eine größere Behausung oder eine Lagerstätte für seine Schätze.

Wir wir wissen, Lagerplatz ist teuer und knapp. Schon wieder kommen wir zu der Entscheidungsrunde.

Und so geht es zu in unserem Leben. Ständig müssen wir abwägen und uns festlegen ob uns gewisse Sachen weiter begleiten dürfen und können oder eben nicht.

Doch nun zu der Eingangsfrage: Warum fällt es uns denn so schwer uns zu entscheiden?

Als emotionales Wesen mit dem Jäger und Sammler Genen ist es ganz natürlich. Wer möchte schon gerne Verluste? Wer möchte Stück für Stück von seiner Geschichte verloren wissen? Keiner! OK so gut wie Keiner.

Solange wir Erinnerungen und Emotionen mit einer Sache verknüpfen wird es uns schwer fallen diese loszulassen. Es ist dann nur mit ganz viel Überwindung möglich und fühlt sich immer ein bisschen an, als ob etwas für immer geht. Betroffene wissen wovon ich schreibe.

Daher zögern wir gerne Entscheidungen raus und hoffen insgeheim, dass es jemand anderes an unserer Stelle übernimmt.

Als Haushaltsauflöser und Coach, begegnet mir das beinahe täglich. Natürlich ist es für mich wesentlich einfacher Wohnobjekte zu räumen als für die Auftraggeber, da sie oft emotional mit dem Inventar verbunden sind. Diese Bindung habe ich nicht aber ich habe den nötigen Respekt und die Achtung vor den Sachen und versuche zu retten, was wirtschaftlich sinnvoll und vertretbar ist.

Was können Betroffene also tun, um Abschied zu nehmen und sich Entscheidungen damit erleichtern?

Ganz einfach: Listen anfertigen oder das berühmte 3 Haufen Prinzip.

Wenn Ihr nun wissen möchtet was ich damit meine schreibt mir und kommt in mein Coaching. Ich zeige Euch wie IHR am Besten vorgeht und verkürze somit Eure Entscheidungsfindung. Wenn Ihr Euch dazu entschlossen habt etwas räumen zu lassen und meine Hilfe benötigt, zögert nicht Euch zu melden.

Ich wünsche Euch in jedem Fall gutes Gelingen, gute Entscheidungen und eine gute Zeit.

Bis zum nächsten Blog.

Eure

Trödelelse

Troedelelse81 - 17:59:07 @ Allgemein | Kommentar hinzufügen


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